Mein openSUSE BuildService

openSUSE Seit ein paar Jahren packe ich jetzt schon RPM Pakete für SUSE Linux bzw. mittlerweile openSUSE.

Da das immer eine ziemlich zeitaufwändige und rechenintensive Arbeit ist, habe ich mich beim openSUSE BuildService angemeldet. Ich habe nur noch eine lokale VMware, in der ich die Pakete erstelle und teste. Dann kann ich sie per OSC zum BuildService hochladen und dort werden sie auf allen ausgewählten Architekturen gebaut. Noch besser ist, dass automatisch Repositories für alle Distributionen erstellt werdeb, die man direkt in YaST integrieren kann.

Mein Fazit: Super Sache! Ich bin begeistert.

Zusätzliche Schriften unter X11

Wer ein paar Schriftarten für X11 installieren will, aber keine root-Rechte auf einem System hat, kann sich wie folgt behelfen.

Im Home-Verzeichnis legt man das Verzeichnis .fonts an und kopiert die Schriftarten dorthin. Anschließend läßt man ein fc-cache laufen, um die Meta-Informationen der Schriftarten zu generieren.

Zu guter Letzt muß man den neuen Schriftartenpfad noch dem X11-Server bekanntmachen. Das geschieht auf diese Weise:

Mit xset fp+ ~/.fonts macht man das Verzeichnis als Font Path bekannt und mit einem anschließenden Aufruf von xset fp rehash sagt man dem X11-Server er soll seine Informationen über Verzeichnisse, in denen Schriftarten installiert sind, aktualisieren.

Manche Programme, wie der Acrobat Reader müssen danach aber neu gestartet werden, um die neuen Schriftarten nutzen zu können. Die Prozedur klappt auf jeden Fall unter SuSE Linux und FreeBSD, und sollte auch unter allen anderen Systemen mit X11 funktionieren.

CenterICQ mit UTF-8

Als Instant Messenger benutze ich seit einer kleinen Ewigkeit CenterICQ. Das funktionierte auch bisher ganz prima. Nun bin ich aber von FreeBSD 6 zurück zu SuSE Linux 10 gewechselt, weil ich den VMware Player benötige, der ja unter FreeBSD bekanntermaßen nicht läuft.

Leider klappt das mit CenterICQ und der UTF-8 im KDE-Terminal nicht ganz so, wie’s gedacht ist. In den unendlichen Weiten des Internet habe ich dann eine Lösung gefunden.

Statt des normalen Aufruf nutzt man das luit von X.org:

LANG=de_DE luit centericq

Normalerweise gibt man ja die Sprache anders an, z.B. LANG=de_DE.UTF-8. Das funktioniert aber in diesem Fall nicht!

Auf jeden Fall habe ich gleich mal die CenterICQ.desktop-Datei für die KDE-Konsole hochgeladen. Einfach nach ~/.kde/share/apps/konsole/ kopieren.