Vertraue der Macht – Schätzen ohne Bezugssystem

Ein große Herausforderung für Teams in neuen Projekten ist die initiale Schätzung der anstehenden Aufgaben. Selbst wenn man eine abstrakte Einheit wie Story Points zur Bewertung der Größe von Aufgaben heranzieht, ist die erste Schätzung alles andere als trivial. Ich habe festgestellt, dass gerade Planning Poker für die erste Schätzung nur sehr eingeschränkt geeignet ist.

Planning Poker ist eine gute Methode, um Schätzungen für Aufgaben zu ermitteln, wenn in den Domänen und Technologien bereits Wissen vorhanden ist. Gerade am Anfang eines Projektes gibt es aber genau dieses Wissen oft nicht und Teams tun sich schwer, diese Schätzungen für einzelne Items abzugeben. In solchen Situationen hat es sich bewährt, Aufgaben nur relativ zueinander zu schätzen und das Bezugssystem erst im Nachhinein festzulegen. Da Story Points eine abstrakte Einheit sind, die nicht mit einem festen Faktor in andere Einheiten umgerechnet werden kann, ist das problemlos möglich.
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Einheit Story Points?

Nach der Frage um den Sinn des Schätzens und den Storys der Größe 1 drehte sich die dritte Frage, die ich auf der Agile World diskutieren durfte, war ob Schätzgrößen Einheiten haben oder nicht.

Mike Cohn schreibt in seinem Blog, dass die Größe von Backlog Items eine nicht spezifizierte Funktion aus Risiko, Aufwand und Unsicherheit ist. In einem anderen Artikel schreibt er, dass es einen Zusammenhang zwischen Aufwand und Größe einer User Story gibt.
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User Stories der Größe 1

Nach der Agile World hatte ich mit einem Artikel über Schätzereien begonnen, eine Diskussion auf der diesjährigen Agile World auszuwerten. Heute möchte ich den angekündigten zweiten Artikel präsentieren, der sich mit der Frage beschäftigt: Wie praktikabel sind absolute Aussagen?

Im Zusammenhang mit dem Verzicht auf Schätzen hat mich die Aussage, dass User Stories, die größer als 1 sind, generell nicht funktionieren, am meisten erstaunt. Ich halte solche pauschalen Aussagen für zu kurz gedacht. Unabhängig davon, in welchem System man sich bewegt. Eine absolute Größe ohne Bezugssystem ist für eine Schätzung nicht zu gebrauchen.
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Schätzereien

Auf der Agile World hatte ich in diesem Jahr eine extrem spannende Diskussion zum Thema Schätzen.
Es ging im Wesentlichen um drei Fragen:
1. Ist Schätzen sinnvoll?
2. Wie praktikabel sind absolute Aussagen?
3. Sind Schätzgrößen einheitenlos?

Meine Gedanken zu diesen drei Fragen möchte ich hier noch einmal zusammenfassen – vielleicht sind sie ja für andere nützlich, die in ähnliche Diskussionen verwickelt werden.
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