Apple SuperDrive am USB-Hub mit El Capitan

Vor einiger Zeit schrieb ich in diesem Blogartikel, wie man ein SuperDrive von Apple an einem USB-Hub anschließen kann.

Der Trick funktioniert mit OS X El Capitan aber nicht mehr, weil dieses einen System Integrity Protection-Modus benutzt.
In diesem Modus werden Änderungen von Systemdateien unterbunden.

Es gibt aber auch hier einen Workaround, der den Anschluss am USB-Hub weiterhin möglich macht.

Dazu sind folgende Schritte notwendig:

  • Zunächst muss man den Mac ausschalten
  • Dann cmd+R gedrückt halten und den Mac einschalten
  • Die Tasten muss man so lange gedrückt halten, bis der Apfel zu sehen ist
  • Der Mac bootet nun in das Rettungssystem
  • Hier schaltet man die System Integrity Protection im Terminal ab: csrutil disable
  • Nun den Rechner neu starten und in das normale System booten
  • Am Terminal kann man nun die Boot-Optionen setzen: sudo nvram boot-args="mbasd=1"
  • Danach muss man den Rechner noch einmal neu starten, damit die Änderung wirksam wird
  • Optional: nach der Änderung kann man System Integrity Protection aus dem Rettungssystem heraus wieder einschalten: csrutil enable
  • Optional: den Status der System Integrity Protection kann man wie folgt prüfen: csrutil status

Referenz: OS X 10.11 – Rootless-Feature deaktivieren

Apple SuperDrive am USB-Hub

Apple empfiehlt das SuperDrive nur an USB-Ports direkt am Mac zu betreiben.
Nun stellt selbst das MacBook Pro leider nur zwei USB-Ports zur Verfügung, was das Ganze ziemlich lästig macht.

Hängt man das Laufwerk an einen USB-Hub, erhält man die lapidare Meldung, dass dieses Gerät mehr Strom benötigt. Dabei gibt es durchaus USB-Hubs, die genügend Strom für das SuperDrive bereitstellen.

Damit OS X das SuperDrive an so einem USB-Hub akzeptiert, muss man den Kernel wie folgt motivieren.

Als root muss man die Boot-Parameter editieren:

vi /Library/Preferences/SystemConfiguration/com.apple.Boot.plist

In der Datei ergänz man dann mbasd=1, so dass sie folgendermaßen ausschaut:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
<dict>
        <key>Kernel Flags</key>
        <string>mbasd=1</string>
</dict>
</plist>

Jetzt noch ein Neustart, und das SuperDrive läuft am USB-Hub.

Achtung: Wenn der USB-Hub tatsächlich zu wenig Strom zur Verfügung stellt, kann es zu Datenfehlern kommen. Ein USB-Hub, der auf zwei Power-Ports ausreichend Strom liefert, ist der DUB-H7 von D-Link.

Referenz: How to Run a SuperDrive on a Targus Hub

Lokale Umgebungen für Perl, Python und Ruby

Hin und wieder hat man auf einem System keine root-Rechte oder möchte diese nicht nutzen. Und oft will man gerade in solchen Situationen Perl-Module, Ruby Gems oder Python Eggs verwenden, die auf dem System nicht verfügbar sind. Erfreulicherweise bieten alle diese Sprachen Mechanismen an, mit denen sich Erweiterungen im Heimatverzeichnis des Benutzers installieren lassen.
Wie das im Einzelnen geht, beschreibt dieser Artikel.

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Lokaler Nameserver unter Mac OS X

Für einige Entwicklungsaufgaben ist es ungemein praktisch, wenn man mit virtuellen Maschinen arbeitet. Nur kann man sich oft nicht alle IP-Adressen merken, wenn man mehrere davon benutzen muss.
Da wünscht man sich einen lokalen Nameserver, der die Namensauflösung für eine virtuelle Top Level Domain (TLD) übernimmt.
Mit Bind, den Mac OS X von Haus aus mitbringt, konnte ich mich noch nie richtig anfreunden: Das Setup ist zu kompliziert.
Aber dank dnsmasq steht eine sehr leichtgewichtige Alternative zur Verfügung – und die ist sogar mit DHCP kompatibel.

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git-svn für Maverick

Mit OS X Maverick liefert Apple Git in der Version 1.8.3.4 und Subversion in der Version 1.7.10 aus.
Beides sind nicht die aktuellsten und besondern bei Subversion steht mit 1.8 ein um einige Funktionen reicheres Release zur Verfügung.

Wie bereits in einem früheren Artikel beschrieben, bietet WANdisco eine aktuelle Version für Subversion an, die speziell für OS X Maverick kompiliert wurde.

Git gibt es in der Version 1.8.4, die zwar nur für Mountain Lion kompiliert wurde, aber auch unter Mavericks problemlos läuft.

Damit das WANdisco Git mit dem WANdisco Subversion zusammenarbeitet, muss man wieder zwei Links setzen.
Da Mavericks Perl 5.16.2 benutzt, müssen vor den Links die korrekten Verzeichnisse im Git-Ordner erstellt werden.

Hier vier Zeilen, die diese Aufgabe übernehmen:

sudo mkdir -p /opt/git/lib/perl5/site_perl/5.16.2/darwin-thread-multi-2level
sudo ln -s /opt/subversion/lib/svn-perl/SVN /opt/git/lib/perl5/site_perl/5.16.2/darwin-thread-multi-2level/SVN
sudo mkdir -p /opt/git/lib/perl5/site_perl/5.16.2/darwin-thread-multi-2level/auto
sudo ln -s /opt/subversion/lib/svn-perl/auto/SVN /opt/git/lib/perl5/site_perl/5.16.2/darwin-thread-multi-2level/auto/SVN

git-svn unter Mountain Lion aktualisieren

Um Git mit einem aktuellen Subversion zusammen zu verwenden, gibt es mehrere Varianten, das über Systeme wie MacPorts oder Homebrew zu erledigen.

Ich habe heute mal die Pakete von WANdisco ausprobiert und bin recht zufrieden.
Um beide Tools zur Zusammenarbeit zu bewegen, muss man allerdings etwas tricksen.
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